Anwaltskosten in Spanien

 

Die Gebühren der Anwälte in Spanien richten sich nach den Gebührenempfehlungen der Anwaltskammern in den jeweiligen Regionen Spaniens.

Diese Gebührenempfehlungen sind nicht bindend und können sich sowohl nach oben wie nach unten in den Rechnungen der Anwälte niederschlagen. Ein grober Richtwert für Mandanten ist normalerweise ein Honorar in Höhe von 10% des Streitwertes.

In der Regel wird ein Vorschuss von 50% verlangt. Zu den reinen Anwaltskosten kommen noch die Kosten für den Prokurator, eine Instanz die im deutschsprachigen Raum unbekannt ist. Er ist der Mittler zwischen Gericht und Anwalt. Die Kosten betragen bis zu 20% des Anwaltshonorars.

Bei Gerichtsentscheidungen und der Frage der Kostentragung kommt es darauf an ob man zu 100% gewinnt. Dann muss die Gegenpartei die Kosten tragen. Bei Teilurteilen trägt jede Partei seine Kosten selbst.

Ein Rechtsstreit kann im Einzelfall mit sehr hohen Kosten verbunden sein

Der Verbraucherschutz Spanien hat Rahmenvereinbarungen mit deutschsprachigen aber nativ spanischen Anwaltskanzleien die nicht nur die Beratung sondern auch die Prozessführung für Mandanten persönlich übernehmen.

Die Gebühren liegen immer im untersten Bereich der Kammerempfehlung. Im Einzelfall wird nach kostenloser Prüfung eines Falles auf einen Kostenvorschuss verzichtet.

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