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Einzelhandelsumsatz in Spanien bricht weg

 

Der spanische Einzelhandel musste im vergangenen Oktober einen Umsatzrückgang in Höhe von 8,4% im Vergleich zum  Vorjahreszeitraum hinnehmen. Auch die Beschäftigtenzahl ist mit minus 1,2% rückläufig. Das hat das Nationale Spanische Institut für Statistik, INE, jetzt mitgeteilt.

Bei den Verkäufen im Einzelhandel, ausgenommen Tankstellen, ging der Absatz von Lebensmitteln um 3,1% und der Verkauf aller anderen Waren um 11,6% zurück. In den Tankstellen sank der Umsatz ebenfalls um 11,2 Prozentpunkte gegenüber dem Oktober 2011. In den ersten zehn Monaten des Jahres nahmen die Umsätze im Einzelhandel in allen Sparten insgesamt einen negativen Verlauf, in Gesamtspanien reduzierte sich der Verkauf um 6,3% im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum. Der größte Rückgang ist mit 14,9% bei den Haushaltswaren zu verzeichnen. Persönliche Gebrauchsgüter wurden ebenfalls 6,1% weniger verkauft. Bei den großen Ketten ist der allgemeine Rückgang mit 2,6 von Hundert viel kleiner als bei den kleineren Einzelhandelsgeschäften (minus 9%), die alleine agieren oder den großen Zentren, die Umsatzrückgänge von 12,6% zu verkraften haben.
Alle autonomen Regionen Spaniens sind von der Negativentwicklung im Einzelhandel betroffen. Am schlimmsten ist es in Murcia, wo 12,2 % weniger Waren umgesetzt wurden. Es folgen La Rioja (-10,4%) Castilla-La Mancha (-10%) und schließlich Navarra und Valencia mit 9,6%.

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