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Immobilienkrise drückt Kredite in Spanien

 

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat starke negative Auswirkungen auf die Höhe der auf der iberischen Halbinsel vergebenen Kredite. Der Durchschnittswert der im Juli 2012 vergebenen Kredite sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,4%. Das hat das staatliche spansiche Institut für Statistik INE jetzt bekanngegeben.

Der durchschnittliche Kreditnehmer belieh damit nur noch 99.157 Euro, bei den Immobilienkrediten wurden sogar nur 98.892 Euro aufgenommen.

Noch im Juni 2011 lag die durchschnittliche Höhe eines Bankkredites bei 110.000 Euro.
Die Anzahl der Immobilienkredite im Juli 2012 sank sogar noch stärker: Sie nahm um 30,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ab und lag damit nur noch bei einem Total von 42.089 für alle Regionen Spaniens. Die Zinsen der aufgenommen Kredite schwankten weniger und lagen bei 4,24%.

Die meisten Kredite für Immobilienprojekte wurden in Murcia (33,2%) und auf den Kanarischen Inseln (38,3%) vergeben. Auf das Baskenland entfielen die im Mittel höchsten Kredite (134.849 Euro), die Balearen lagen mit nur 97.236 Euro im Juli 2012 sogar knapp unter dem Landesdurchschnitt.

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