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Spanien – mit Steuergeschenken gegen die Wirtschaftskrise

 

Das spanische Parlament soll noch im September über Vorschläge der amtierenden Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft entscheiden.

Die Umsatzsteuer auf Immobilienverkäufe war gerade mal vor einem Jahr, Juli 2010, von 7 Prozent auf 8 Prozent angehoben worden.

Nun, nach dem dramatischen Abwärts bei den Immobilienverkäufen erhofft sich die Regierung eine Belebung des Bausektors und will Die Mehrwertsteuer befristet für ein Jahr auf 4 Prozent senken.

Wie viele Käufer sich dadurch anlocken lassen und ob das den Leerstand von fast einer Million Häuser reduzieren wird ist fraglich. Sollte gar die Bauindustrie gefördert werden wäre das der falsche Weg. Alles was Spanien in der Immobilienkrise nicht braucht, sind Neubaumaßnahmen.

Für Käufer bedeutet die Senkung der Mehrwertsteuer allenfalls etwas weniger, da bis heute Immobilien in Spanien mit einem guten Anteil „Schwarz“ Erworben werden.

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