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Spaniens Banken und unverkäufliche Immobilien

 

In Spanien werden Rufe von Experten nach einer “Bad Bank” zur Sanierung des Bankensystems immer lauter berichtet am 3.1. das WirtschaftsBlatt, Wien.

Spaniens Banken sitzen auf einem Bestand an unverkäuflichen Immobilien im Wert von rund 100 Milliarden Euro und noch dreimal so hohen Immobilienkrediten.

„Der Präsident des renommierten Instituto Espanol de Analistas Financieros, Juan Carlos Ureta, drängt in der “Financial Times Deutschland” auf baldige Sanierungsmodelle. Ureta gilt als einer der führenden Finanzexperten Spaniens.

Laut Ureta sitzen Spaniens Banken auf Immobilien und Grundstücken im Wert von rund 100 Mrd. Euro, deren Besitzer praktisch nicht mehr zahlungsfähig seien. Allein kleine und mittelgroße Banken hätten unverkäufliche Objekte im Wert von rund 30 Mrd. Euro in ihren Büchern, schätzt das Beratungshaus MAC Group. Bisher hätten die Banken nur für 30 Prozent des potenziellen Ausfallvolumens von 100 Mrd. Euro bilanziell vorgesorgt. Eine Risikolücke von 70 Mrd. Euro laste somit auf dem Sektor.

Hinzu kommt, dass Spaniens Geldhäuser nach Angaben der Spanischen Zentralbank 308 Mrd. Euro an Immobilienkrediten ausstehen haben, wobei die Hälfte der Schuldner Probleme mit Zins und Tilgung haben soll.“

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