Steuersatzänderungen 2007

 

Steuersatzänderungen 2007 Einkommens- und Körperschaftsteuer von Dr. Michael Voigt

 

Mandantenseminar
der European@ccounting
Center of Competence ©
Reforma ik1 1RPT i- Impucsto sobre Soriediitk's, sübre- la nnla de no Residentes v suhre cl patrimcini^ 2007
Vortrags- und Disknssionssprachc: Deutsch
Montag, den 26. Mär/. 2007 von 17.IHI hi.s 20.(10 L hr im EloleJ Lindner in Bendinat
European@ccounting Mandantenseniiiuir 26. März 2007 Seite 2 19
Center ufCompeLencc «
Mandantenseminar
Reforma de IHI*!•"" c Inirnicsto sobre Soeiedades, sohrc la renta du no Residentes v sobre cl natriiuonio 2007
I [jhülts\ üivficlinis:
1. Änderungen bei der Einkommen- und ICÖrperschaftsteuer (Residente)
2. Änderungen bei der Besteuerung von Kapitalgesellschaften
3. Änderuni: bei der Besteuerung von Nicht-Residenten
4. Unterschiede bei der Immobilienbesteuerung zwischen Residenten und NidU-Residcnten
5. Besonderheiten bei der IVA – Besteuerung bei Bauunternehmern und Bauträgern, insbes. der Unterschied /.wischen dem Ansatz
von 7 % oder 16 %
6. Sociedades Patrimoniales: Erbschaftssteuerrefonn auf den Balearen vom 1.1.2007: Steuerfreiheit bei Altimmobilien
European@ccounting
Ccnler of C
Mandantenseminar 26. Mär/ 2007 Seite 3 / 19
Neue Dualgestaltung des IRPF
Allgemeine
Grundlage
Allgemeine
Einkünfte
Sonstige
Einkünfte
Spezialgrundlage
I
Versicherungen
Liuropeanf*/ ccounting
Center of Compctencc K
Mandanlenseminar 26. März 2007 Seite 4
Neue Gestaltung der Einkommensteuer (IRPF)
Allgemeine Grundlage
Summe
Allgemeine Besteuerungsgrundlage
Abnahmen wegen gemeinschaftlicher Besteuerung
Abnahmen – Rentenversicherungen, Versicherungen usw..,
Beiträge für Fonds behinderter Personen
– Ausgleichszahlungen an Ehepartner
Allgemeine Liquidierungsgrundlage
Summe (-in 4 Jahren ausgleichbar) Verlustvortragsfahig
Allgemeine Skala
Familien- und persönliche Mindestbeträge x allgemeine Skala
Huropean^ccounting
Center ofCompetence 3c
Mandantenseminar 26. März 2007
Familien- und persönliche Mindestbeträge
Diese Beträge werden direkt von der allgemeinen Liquidierungsgrundlage angezogen
LiumpeaivW ecounting
ConlcrofCompctcnce K
Mandantenseminar 26. März 2007 Seite 6
Allgemeiner Steuertarif
Gesenkt von 45 % auf 43 %
tiuropeanft/ ccounting
Center ofCompetence K
Mandantenseminar 26. März 2007 Seite 7
Spezialgrundlage
unter sich
J I
unter sich
Allgemeine Berechnungsgrundlage
18%
Ruropean@ccounling
Center of Competence «K>
Mandantenseminar 26. März 2007 Seite 8/ I<)
Besteuerung von Körperschaften: Neue Steuersätze
Verminderung der Steuersätze:
Bei Gesellschaften mit einem Umsatz unter € 8 Mio. gilt ein Steuersatz von 25 % bis € 120.202,41 Gewinn
ab diesem Betrag 30 %
EuropcanfiicL'tHinting
C-ompctcncc K
Mniiikmieiiseminar 26. März 2007 Seite '> ■ I1)
MÖGLICHE ÜBERLEGUNGEN
IRPF bis zu 43
Gesellschafterdarlehen
Zinserfl-lßo/o
„Darlehen
Kosten: 25/30%
anft/ ccounting
Center ofCompctcnco K
Mandantenseminar 26. März 2007 Seite 10 1(>
Besteuerung von Nicht – Residenten
European@ccounting
Center of Compclencc tö
MandantensemiiiLir 2d. Mär/. 2007 Seite 11 / I*)
Aushuul
Besteuerung ohne Niederlassung
24 % von 20 T€
Grdndung
einer Niederlassung
Begründung einer
Niederlassung
Establecimieoto
Pennanerrte
Kauf einer
Imniühilie
Besteuerung mit Niederlassung
32,5 % von 5 T€
Ausländische
Gesellschaft
Mictctnnahmcn
Oberschuss
z.B. 20 T€
z.B, 5 T€
Huropcan (a ccounting
Center ol' Compcience R
Mandantenseminar 26. Mär/ 2007 Seite 12
Beispiel 2 > Immobilienbesteuerung > Unterschiede zwischen Residenten- und Nicht-Residentenbesteuerung
Keine Gesellschaftsform
Nicht-Resident Resident
Lfd. Besteuerung: 1,1 % vom Grundsteuerwert (IBI) x 25 % =
pauschale Nutzungswertbesteuerung ohne Abzugsfahigkeit von
Kosten.
Ab 01.01.07 Keine Miete / Keine Kosten – Ausnahme: von den
gesamten Finanzierungskosten (Zinsen + Tilgung) sind 15 %, max.
9.000,00 € abzugsfahig — von der allg. Besteuerungsgrundlage
Bei der Veräußerung: 3 % Einbehalt bei Verkauf als
Steuervorauszahlung; Der Gewinn wird mit 18 % versteuert.
Kein Einbehalt = VORSICHT: Haftungsfrcistellung nur, wenn eine
Bestätigung des Finanzamtes vorliegt, dass es sich um einen
»Residente Fiscal" handelt.
Keine Re – Investitionsklausel
Zahlung von Vermögenssteuer
Re-Investitionsklausel, d.h., in einem Zeitraum von zwei Jahren (auf
Antrag), kann bei einer Neuinvestition in Höhe des gesamten
Verkaufspreises die Steuer auf den Gewinn auf 0,00 € gesenkt
werden. Diese Klausel gilt innerhalb der gesamten EU.
Wenn die Immobilie drei Jahre im Residentenbesitz ist, ist eine
komplette Steuerfreiheit gegeben, wenn man bei einer Veräußerung
über 65 Jahre ist.
Erbschaft- und Schenkungssteucr: mindestens 34 % – 81 % Erbschaftsteuer: 1 % (gilt ab 01.01.2007 für die Balearen) //
Schenkungsteuer 7 %
Zahlung von Vermögenssteuer, aber unter bestimmten
Voraussetzungen Anrechnung der Einkommensteuer.
(Doppelbesteuerungseffekte werden vermindert)
;uropean(W ccounting Mandanlenseminar 26. März 2007 Seite 13 ll>
Center of Compctcncc Ä
Neue Besteuerung von Erträgen die mit Immobilien erwirtschaftet werden (Fremdvermietung)
Die Bedingung dass die Erträge positiv sein müssen, wird aufgehoben:
2006 2007
Einkommen 1.000 1.000
Zinsen <600> <600>
Reparaturen <400> <400>
Sonstige <500> <500>
Ausgaben
Netto Erträge 0 <500>
Sämtliche Kosten werden angerechnet, obwohl die Nettoerträge negativ sind. Bestimmte Kosten (Finanzierungskosten +
Reparaturen) sind in einem Zeitraum von 4 Jahren vortragsfähig – aber nur in dieser Einkunftsart!! Hinweis: Die
Verlustverrechnung bei Gesellschaften beträgt 15 Jahre
Neue Reduzierung um 100 %, vom ausgewiesenen Nettoertrag, wenn der Mieter zwischen 18 und 35 Jahre alt ist und ein
Einkommen von mindestens € 5.900 im Jahr hat. (Spanischer Mindestlohn)
Die Reduzierung beträgt 50 % bei sonstiger Vermietung zu Wohnzecken; 40 % bei Vermietung zu sonstigen Zwecken und
einer Mietvertragsfrist von über zwei Jahren.
European@ccoiinting
Center of Competence ®
Mandantenseminar 26. März 2007 Seile 14 I'J
IVA Biturätiakcit: Nuuhau / StmkUn-arhi'iten von
Wohnhäusern
7%
16%
PROMOTOR
(WOHNHAUS
VORHABEN)
Verkaufsoptionen:
1. Entweder mit 7% [VA
dann Vorsteuerab/iiü,.
2. Mit 7%
Grunderwerbsteuer –
ohne Vorsleuerabzug
a) Vetraizliche Vereinbarung
b) Bauzweck: Wohnhaus Neubau oder Erhaltung eines
Wohnhauses
c) Schri Etliche Aussage des Promotors gegenüber der
Subunternehmer
d) Dienstleistungen mit oder ohne Materiallieferung.
I
Center of Cwnpeicncc "■
Mandantenseminar 26. März 2007 15/
Maure
IVA liautätigkeit: Tätigkeiten natii l''crtu>slclluna
7%
16%
EIGENTUMER –
PRIVATPERSON
(WOHNHAUS)
• Maurerarbeiten
• Wohnung/Haus älter als 2 Jahre
• Eigentümer Privatperson
• Dienstleistung mindestens 80% der Kosten
• Dienstleistungen mit oder ohne Materiallieferung.
Kuropeanfr/ ■ecounting Mandantenseminar 26. März 2007 Seite 16
Center oC Compctcncc K1
Der Beweis, dass der ermäßigte Steuersatz von 7 % anzuwenden ist, obliegt dem Bauträger und muss
schriftlich mitgeteilt werden.
Haftungshinweis: Die falsche Anwendung der 7 % kann nur der Subunternehmer/Bauunternehmer innerhalb
von einem Jahr zurückfordern. Nach dieser Frist trägt der Bauunternehmer die Haftung.
Die entsprechenden Schriftstücke können von uns – auf den einzelnen Fall fokussiert – erstellt werden.
ACHTUNG:
Ab dem 1. Mai 2007 (das Gesetz ist schon verabschiedet) gibt es erhöhte Haftungsbestimmungen des
Auftraggebers für Versäumnisse des beauftragten Subuntemehmers, insbesondere für evtl. nicht abgeführte
Sozialversicherung bzw. nicht abgeführte Steuern.
Huropean(<7 ecounting
Center ofCompelenec €
Mandanlenseminar 26. März 2007 Seile 17/ \(>
Vermögenshaltende Gesellschaft (Sociedades Patrimoniales)
Der derzeitige Verhandlungsstand mit dem Finanzamt ist:
1. Der entsprechende Anwendungserlass (Reglamento) soll im Laufe des Jahres verabschiedet werden.
2, Bei folgender Handhabung wird aller Voraussicht nach eine Anerkennung erfolgen:
Alquiler / Miete
– Gastos/Kosten
– Amortizaciones 3 % / AfA
– Gastos financieros/Finanzierungskosten
Beneficio / Überschuss
Gewinn: Kl % Valor Catastral, davon 25 % = das ist die pauschale Einkommensteuer, die jährlich zu zahlen
ist.
Beispiel: Gesamtkosten p. a. 60 T€ : 12 = 5 T€ / Monat /// Zeitliche Nutzung von: 4 Monaten
Mietvertrag: Für die Zeit von 4 Monaten – Der ausgewiesene Gewinn sollte die gleiche Höhe haben wie bei
dem Immobilienbesitz bei einem Nichtresidenten.
;uropean(</ ccounling Mundantcnscminar 26. Mär/ 2007 Seile IS I')
Center ofCompelencc K
Erbschaftsteuerreform (Balearen) vom 19. Dezember 2006 > in Kraft getreten zum 1.1.2007
Eckpunkte:
• ERBSCHAFT: 1 % Erblasser muss fünf Jahre Resident auf den Balearen gewesen sein; Erbe muss ein
Jahr Resident in ES gewesen sein. Ansonsten normale Regelung (34 % en adelante)
• SCHENKUNG: 7 % bei einer Immobilie, diese muss mindestens ein Jahr einem Residenten Baleares
gehört haben. Erbe natürlich ES-Resident. Ansonsten normale Regelung (34 % en adelante) // Bei
Mobilien (Bankkonten etc.) muss der Schenkende mindestens fünf Jahre ES-Resident gewesen sein.
• Bei Nichtresidenten bleibt alles wie bisher
• Ist das EU-Konform?
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Mandantenseminar 26, Vlütv 2007 Seile l*)
Heispiel 4 — Steuerfreiheit bei AKimmobilien
Erwerbskosten: 1.000
20/1/1977
Steuerfrei Zeit
31/12/1996
> 10 Jahre
Verabschiedungsdatum
des Gesetzes Verkaufspreis – 31.000
20/1/2006 20/1/2007
Gesamtzeitraum 30 Jahre
Wertzuwachs in der steuerfreien Zeit
29/30 = 29.000
J
1/30= 1,000 x 18% = 180
Gesamtwertzuwachs: 31.000 – 1,000 = 30.000

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