Corona in Spanien im Januar 2021

 

 im Jahr 2020 wurden wir mit der ersten Welle von der Pandemie hart getroffen. Sie erinnern sich sicher noch gut daran, dass es in den Supermärkten einen Mangel an Toilettenpapier gab. Aber in weniger als zwei Wochen hatten die Supermärkte alles im Griff. Von da an passten sie sich nach und nach den Gegebenheiten an und es dauerte nicht lange und der Verkauf blieb derselbe wie vor Covid – jetzt mit Masken, Aufklebern auf dem Boden, Gel, Handschuhen und schließlich den transparenten Trennwänden an den Kassen und wenig mehr.

Große Unternehmen, wie z.B. Supermärkte, sind nie so zusammengebrochen wie unsere geliebte öffentliche Verwaltung:

Keine persönliche Behandlung mehr. Telefone, die niemand abnimmt. Es gibt keine Ärzte, die persönlich vor Ort sind, um Diagnosen zu stellen, heute machen sie alles per Telefon, wenn sie es denn benutzen. Keine Termine bei den Arbeitsämtern, nur mit einer Verzögerung von bis zu drei Monaten. Es gibt keine Möglichkeit, mit der Sozialversicherung zu sprechen. Es gibt keine Möglichkeit, mit dem Finanzamt zu sprechen. Die berühmten Bürgerbüros arbeiten nur nach Terminvereinbarung. Im Gesundheitszentrum gibt es keine Patienten, aber laut ihnen sind sie kollabiert.

Auf der anderen Seite funktioniert die Steuererhebung sehr gut. Die Erfassung der Sozialversicherung und der Beiträge für Selbstständige funktioniert sehr gut. Die Erhebung von Steuern und Gebühren läuft sehr gut. Am besten wäre es, einen Kurs unter ihnen zu veranstalten, so dass die Kollabierten von denen lernen, die wissen, wie man pünktlich kassiert und arbeitet

G. C. Schmidt, Calpe

Ein Kommentar für “Corona in Spanien im Januar 2021”

  1. Wenn Leute sich für einen Beruf entscheiden, sollte man annehmen, dass die mit der späteren Arbeit verbundenen Risiken bekannt sind, akzeptiert wurden und soweit nur irgend möglich, minimiert werden. Nicht so bei meinem Hausarzt. Seit Monaten gibt es wegen der Pandemie keine persönlichen Termine mehr, alles soll über Telefon gemacht werden. Da auch mein Hausarzt zu der Berufsgruppe gehört, in der das Risiko einer wie auch immer gearteten Ansteckung zum Berufsrisiko gehört, verstehe ich nicht, warum er sich nicht längst eine andere Arbeit gesucht hat. Er versteckt sich lieber hinter dieser verdammten Pandemie und weigert sich scheinbar seiner ihm durch sein Berufsbild zugewiesenen Arbeit nachzugehen. Der Feigling und Nichtsnutz sollte wenigstens auf sein Gehalt verzichten, sodass er nicht auch noch der Gesellschaft auf der Tasche liegt.
    Mein größter Respekt zollt all den Ärzten, Krankenschwestern – und Pflegern, die in vorderster Linie mit vielen anderen mutigen und selbstlosen Menschen gemeinsam eine wirklich fantastische Arbeit leisten – dahin sollte wesentlich mehr Geld gehen, vielleicht auch das Gehalt der Feiglinge!

     
    • G.C. Schmidt, Calpe
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