Schlechte Zeiten gute Zeiten

 

Schlechte Zeiten in der Tat für Verkäufer von Immobilien, Luxusautos und Yachten. Gute Zeiten für Betrüger, die genervten Verkäufern den Weg zum schnellen Geld versprechen.

Eine Masche die Zeitungsannonce, man suche für ausländische Inverstoren z. B. hochwertigen Grundbesitz. Wer sich da meldet und einngarnen lässt hat schon verloren. Dem nach dem Strohhalm greifenden Verkäufer, so unlängst geschehen und kein Einzelfall , wird versprochen seine Immobilie zum gewünschten Preis nach Dubai oder Indien zu verkaufen. Selbstverständlich mit einer ansehnlichen Summe Schwarzgeld.

Der so geköderte Verkäufer müsse für die Abwicklung des Geschäftes nur eine Vollmacht erteilen. Das geschieht in Spanien vor einem Notar. Wer dann der Sprache nicht mächtig ist merkt oft gar nicht dass er eine Generalvollmacht erteilt hat. Die Folge, der Betrüger verkauft zu einem Schleuderpreis. Im letzten Fall eine Villa im Wert von 1,6 Millionen zu 300.000 Euro an einen ortsansässigen deutschen Immobilienhändler.

Zum Gelingen eines solchen Betruges arbeitet scheinbar ein Netzwerk. Anwalt, Notar, Aufkäufer und Inserent. Es gibt ja genug zu verteilen. Zielobjekte sind immer hypothekenfreie Immobilenbjekte, aber auch teuere Autos und Yachten.

Der Verbraucherschutz Spanien rät in jedem Fall von der Erteilung von Vollmachten im Zusammenhang mit Verkäufen ab. Auch sollten generell Geschäftskontakte auf Seriostät überprüft werden. Hier kann eine Anfrage unter info@vsspanien.de hilfreich sein.

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