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Die Preise für Wohnungen in Spanien sinken immer schneller

 

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise für leerstehenden Wohnraum in Spanien stark gefallen. Im dritten Quartal 2012 lagen sie 9,5% unter den Werten des Vergleichszeitraums 2011.

Das hat das Spanische Ministerio de Fomento (Ministerium für Wirtschaft, Öffentliche Arbeiten und Wiederaufbau), das unter anderem auch für den Wohnungsbausektor zuständig ist, jetzt bekannt gegeben.

Der Preis für einen Quadratmeter umbauten Raum liegt zurzeit bei 1.565,6 Euro und hat so das Niveau von 2004 erreicht.
Der freie Fall der Wohnungspreise auf der iberischen Halbinsel hat sich damit beschleunigt.  Noch im ersten Quartal waren die Preise mit 7,2% und im zweiten Quartal mit 8,3% Abnahme im Vergleich zum Vorjahreszeitraum langsamer gefallen. Seit Beginn der Krise in 2008 hat der durchschnittliche Wert von Immobilien in Spanien insgesamt um 25,5% verloren.

Den traurigen Rekord beim Wertverlust seiner freistehenden Immobilien im letzten Jahr stellt die autonome Region Extremadura auf: Hier verloren die Quadratmeterpreise 12,2% ihres Wertes. Es folgen die Kanarischen Inseln (11,7%), Aragón (11,4%)Madrid (11,3%), die Region Valencia (11,3%) und Katalonien mit 11,1% Wertverlust. In La Rioja, Asturien, dem Baskenland und Navarra blieben die Preise im Vergleich zu den anderen autonomen Regionen Spaniens relativ stabil.  Hier verloren die unbewohnten Immobilien lediglich zwischen 5,9 und 2,8%. 

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