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Schwacher Sommer für den spanischen Einzelhandel

 

Im Juli 2012 hat der Einzelhandel auf der iberischen Halbinsel 7% weniger Umsatz gemacht als im Juli 2011. Auch im August setzte sich der Negativtrend fort. Hier lagen die Umsätze 2,1% unter den Ergebnissen des Vorjahres. Das hat das Nationale Institut für Statistik INE jetzt mitgeteilt.

In den Tankstellen waren die Rückgänge beim Umsatz mit 5,2% im August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch größer. Lediglich Lebensmittel wurden 0,2% mehr verkauft als im Vergleichsmonat 2011. Insgesamt war der Umsatz im spanischen Einzelhandel in den ersten acht Monaten des Jahres 5,2% niedriger als im gleichen Zeitraum 2011.
Die Talfahrt der Umsätze im Einzelhandel scheint sich aber insgesamt etwas zu verlangsamen. Zwischen 2008 und 2011 hatten die Umsatzrückgänge im Sommer mit zwischen 14,5 und 11,5% wesentlich höher gelegen.
Dabei ist der Verkaufsrückgang in den verschiedenen autonomen Regionen Spaniens unterschiedlich. Den stärksten Rückgang in den ersten acht Monaten 2012 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2011 verzeichnete Castilla la Mancha (8,6%), gefolgt von Murcia (7,6%), Kantabrien (6,3%), Asturien (6,2%), Melilla und Valencia (5,6%), Madrid mit 5% und den Balearen mit 4,4%.
Die Beschäftigungssituation im Einzelhandel leidet ebenfalls unter den Umsatzrückgängen und nahm deshalb im August 2012 im Vergleich zum August 2011 in 15 autonomen Regionen ab. Am stärksten betroffen waren hier die Balearen mit 3,5% weniger Beschäftigten, gefolgt von Foral de Navarra, wo 2,4% der Arbeitsplätze verloren gingen.    

 

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