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Gefährliche Brustimplantate- Erstes Urteil in Spanien

 

Europaweit wurden hunderttausenden Frauen die gefährlichen Brustimplantate der französischen Firma PIP eingesetzt. Nach Schätzungen haben sich in Spanien etwa 18.000 Frauen diese Implantate einsetzen lassen.

Ein Gericht in Madrid entschied zum Schadenersatz einer Geschädigten. Verurteilt wurden ein Schönheitschirurg und eine Klinik.

Die Klägerin hatte sich 2001 Silikonkissen des französischen Herstellers Poly Implant Prothèse (PIP) implantieren lassen. Eines der Brustimplantate platzte später, so dass sich die Klägerin  einer neuen Operation unterziehen musste. Nach Ansicht des Gerichts war die Frau nicht ausreichend über die Risiken der Billigimplantate unterrichtet worden.

Das Gericht  entschied, dass der Mediziner und die Klinik eine Entschädigung von  7500 Euro zahlen müssen.

Dieses Urteil könnte Europaweit richtungweisend sein.

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