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Korruptionsprozess im Umfeld der neuen spanischen Regierung auf Mallorca

 

Am Montag, 9.Januar, hat auf Mallorca der Prozess zu einen der größten Korruptionsskandale in Spanien begonnen.
Der frühere Parteichef  der konservativen Partido Popular (PP)   auf den Balearen, Matas,  muss sich wegen Untreue, Betrug und Fälschung von Dokumenten und der Vorteilsnahme vor Gericht verantworten.
Der Staatsanwalt fordert achteinhalb Jahre Haft. Matas war von 1996 bis 1999 und von 2003 bis 2007 Regierungschef der Regionalregierung und von 2000 bis 2003 Umweltminister unter dem früheren spanischen Ministerpräsidenten José Maria Aznar.
Es geht um 41 Millionen Euro ungerechtfertigter Mehrkosten beim Bau eines Velodroms, der Palma Arena. Diese Millionen sind zwischen 2005 und 2007 in dunklen Kanälen verschwunden.
In einem weiteren Teilverfahren muss sich auch der Schwiegersohn des spanischen Königs Juan Carlos, Iñaki Urdangarín, verantworten. Er steht  im Verdacht, als Vorsitzender einer gemeinnützigen Stiftung gemeinsam mit einem Partner öffentliche Gelder in Millionenhöhe veruntreut zu haben.

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