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Spaniens Wähler sind konservativ orientiert

 

Die konservative Volkspartei (PP) beherrscht die meisten spanischen Städte und Gemeinden. Dies ist das Resultat der Wahl der neuen Stadtpräsidenten durch die Kommunalparlamente.

In Madrid wurde das konservative Stadtoberhaupt Alberto Ruiz Gallardón im Amt bestätigt. Die PP hatte bei den Kommunalwahlen am 22. Mai auch in den meisten anderen Städten des Landes die Mehrheit.

In San Sebastián löste der baskische Separatist Juan Carlos Izagirre den Sozialisten Odón Elorza ab, der seit 20 Jahren Stadtpräsident der nordspanischen Küstenstadt gewesen war. Izagirre gehört der neu gegründeten Allianz Bildu an.

Knapp drei Wochen nach den Kommunalwahlen traten die meisten der mehr als 8000 Kommunalparlamente in Spanien am Samstag zu ihren konstituierenden Sitzungen zusammen. In Barcelona wurde die Wahl des Stadtpräsidenten auf den 1. Juli verschoben, weil der Ausgang der Wahl zum Stadtparlament angefochten worden war.

Die Kommunalwahlen vom 22. Mai hatten für die Sozialisten (PSOE) von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero zu herben Verlusten  geführt. Nach Angaben der Zeitung El País verlor die PSOE  rund 500 Stadtpräsidenten- und 2000 Gemeinderäteposten.

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