Zapatero ist jetzt Konkursverwalter

 

Hoffnungsträger Zapatero ist jetzt Konkursverwalter, so titelt  Welt Online am 20.Juli. Europas höchste Arbeitslosenquote,  20,9 Prozent im Juni, eine  Jugendarbeitslosigkeit der unter 25 Jährigen  mit  44,4 Prozent, die Inflationsrate mit 3,2 Prozent und Rekordzinsen bei Staatsanleihen zeichnen die dramatische Lage Spaniens.

Nun fordert sogar die linke Presse, wie  die Tageszeitung „El País“ Zapatero solle als Regierungschef zurücktreten.

In den Frühsendungen des spanischen Radios liefen sofort nach Veröffentlichung der Forderung von  „El País“ die Drähte heiß.

Mögliche vorgezogene Neuwahlen, schon im September,  waren auch das beherrschende Thema in den Talkshows im Fernsehen.

Eigentlich endet die Amtszeit von  Zapatero  erst im März 2012. Der wegen der Wirtschafts- und Schuldenkrise schwer angeschlagene Ministerpräsident hatte schon vor einigen Monaten angekündigt, dass er nicht mehr für eine dritte Amtszeit kandidieren werde aber die Amtszeit voll ausschöpfen wolle. Doch so lange wollen viele Spanier nicht mehr warten.

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