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180 Milliarden Euro Immobilienkredite in Spanien uneinbringlich

 

Nach Angaben der spanischen Regierung beläuft sich das Volumen der Immobilienkredite im Land auf 320 Milliarden Euro. Davon werden 180 Milliarden als „giftig“, also uneinbringlich, eingestuft.

Das Geldinstitut Bankia gilt wegen fauler Immobilienkredite als größter Problemfall im spanischen Finanzsektor. Jetzt wird es zu 100 Prozent verstaatlicht.

Die spanische Regierung übernimmt die Kontrolle über die Großbank Bankia, das viertgrößte Geldinstitut Spaniens mit zehn Millionen Kunden. Dies gab das Madrider Wirtschaftsministerium am Mittwochabend bekannt.

Das ist ein erster Schritt zur Sanierung des Spanischen Bankensektors erklärte Ministerpräsident Mariano Rajoy am Mittwoch in der portugiesischen Hafenstadt Porto.

Eine Bankenreform für Spanien soll an diesem Freitag vom Kabinett verabschiedet werden.

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